MAZ-Beilage zur schönsten Weihnachtspyramide der Region

MAZ-Leser  fanden in der Weihnachtsausgabe die Beilage „Weihnachts- und Neujahrsgrüße“. Darin enthalten ist auch der nachfolgende Artikel von mir.

Vorab sei schon einmal angemerkt, dass sich in die MAZ-Beilage ein Fehler eingeschlichen hatte. Das obige Foto zeigt natürlich nicht wie dort behauptet Stefan Goldmann. Die richtige Bildunterschrift lautet: „Nachbar Erich Münkner freut sich jedes Jahr auf die Pyramide“. Die MAZ und ich selbst bedauern den Fehler und bitten die Betroffenen um Entschuldigung.

Hier der originale Text des Artikels:

Weihnachtspyramide in Borkwalde verzaubert Nachbarn und Gäste

Immer in der Advents- und Weihnachtszeit verwandelt sich der Vorgarten von Familie Goldmann in Borkwalde in einen Magneten. Viele Einwohner verlegen Ihre Spaziergänge daran vorbei oder führen ihre Besucher dort hin, mitunter kommen sogar Leute aus den Nachbarorten. Autos fahren deutlich langsamer vorbei als die maximal erlaubten 30 Kilometer pro Stunde. Bei Familie Goldmann steht eine selbstgebaute, fast drei Meter hohe Weihnachtspyramide (MAZ berichtete). Wenn es dunkel wird, gehen ihre Lichter an und der eigens angefertigte Motor dreht die Figuren ganz langsam und ganz leise. Die indirekte Beleuchtung lässt die erzgebirgischen Figuren in sanftem Licht erstrahlen.

„Besonders schön ist es, wenn es schneit oder Schnee liegt“, sagt Stefan Goldmann. Er hat die Pyramide vor fast zwanzig Jahren gebaut, ausgerechnet im Hochsommer 1998. Der gelernten Facharbeiter für Holzbearbeitung plante, werkelte und malte an dem Gestell und dem Zubehör fast ein halbes Jahr lang, immer abends nach der Erwerbsarbeit. Wie viele Stunden es insgesamt wurden, weiß er nicht. Er hat sie nicht gezählt. Goldmann brauchte für sein Werk nicht einmal eine detaillierte Skizze, nur eine kleine Zeichnung, die noch im Keller über der Drechselmaschine seines Schwiegervaters hängt. Insgesamt besteht das Schmuckstück aus 18 Einzelteilen und wiegt etwa 300 Kilogramm. Die Beleuchtung ist natürlich elektrisch, obwohl Goldmann auch mit Feuer gut umgehen kann. Beim Borkheider Weihnachtsmarkt im letzten Jahr beeindruckte er im letzten Jahr mit einem Sparkle Poi.

Auch Nachbar Erich Münkner begeistert sich für die Weihnachtspyramide: „Das geht allen Nachbarn und ihren Gästen so. Vor allem die Kinder kommen immer wieder gucken. Wer zufällig vorbeigeht, der bleibt stehen.“ Als Goldmann vor Jahren einmal zögerte, die aufwendige Pyramide aufzustellen, sammelten die Nachbarn Unterschriften.

Kürzlich schaute auch der neue YouTube-Kanal aus dem Nachbarort, „Borkheide News“, vorbei. Für einen der Macher hinter dem Kanal, Matthias Giese, ist die Pyramide von Goldmann „die schönste der Region“. Auch die Borkheider Kulturikone Edda Haage ist beeindruckt: „Ich finde es immer wieder toll, wenn sich Menschen so viel Arbeit machen und das Ergebnis allen zur Verfügung stellen.“ Der Anblick der besonderen Pyramide stimmt die ganze Borkwalder Schwedensiedlung, so wird Deutschlands größte Holzhaussiedlung im Volksmund genannte, auf die Weihnachtszeit ein.

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