Vor dem Fest des Friedens wird noch einmal kräftig Krieg gespielt

Ohne Rücksicht auf die Anwohner. Den ganzen Monat schon erzittern die Fensterscheiben und wackeln die Wände. Auch wenn in den letzten Jahren generell ruhiger geworden ist auf dem Truppenübungsplatz Lehnin, immer im November wird geballert, was das Kriegsgerät her gibt:

Die Audiodatei ist gekürzt. Mit den realen Pausen wäre sie über sechs Mal so lang.

Lärmmessungen bringen auch nichts. Erstens werden die vom Lärmverursacher erledigt, also von der Bundeswehr. Zweitens wird erst nach Beschwerden Monate später gemessen. Drittens wird dazu extra geschossen, also noch mehr Lärm verursacht. Muss man sich damit abfinden?

Warum können wir Betroffenen uns eigentlich nicht auf diese Forderung an die Bundeswehr einigen:

Wer derart rumballert, der sollte auch das Geld haben, unabhängige Messungen zu bezahlen, die IMMER parallel zu den Übungen stattfinden.

Der jetzige Kriegslärm wird uns noch eine Weile erhalten bleiben, wie ein Blick auf die Planungen zeigt:

Truppenübungsplatz Lehnin, Schießlärm
Schieß- und Übungswarnung November /2017
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