Erstes Eichhörnchen in Borkwalde ausgewildert

Noch ist Oli etwas irritiert. Sein Schlafkörbchen ist nur wenige Zentimeter entfernt, aber der direkte Weg zu ihm ist versperrt. Oli ist das erste Eichhörnchen auf der neuen Borkwalder Auswilderungsstation, das seinen Weg aus dem Käfig in die Freiheit gefunden hat. Jedenfalls ist Ulrike Petrus sich sicher, dass es Oli ist. Sie hat sich in den letzten Wochen so viel mit den possierlichen Tieren beschäftigt, dass sie diese unterscheiden kann. Mit Oli sind jetzt auch Poli und Michaela so weit, dass sie ausgewildert werden können.

Gebannt beobachten einige kleine und große Borkwalder das zierliche, flinke Fellknäul mit dem hellroten Sommerfell und dem weißen Bauch. Gerhardt Schubert, der die Station maßgeblich initiiert und schon einige Erfahrungen vom Eichhörnchen-Notruf mitgebracht hat, hatte zuvor einen kleinen Durchgang vom Käfig in die Natur geschaffen und eine Spur aus Obst und Nüssen gelegt.

Freigänger Oli versteckt sich sicherheitshalber erst einmal im Dach über dem Käfig oder hinter der Dachrinne. Poli und Michaela habe sich zwar schon einmal eine Leckerei vom Eingang geholt, sind aber vorerst im Käfig geblieben. Damit sich Oli und die anderen beiden in Ruhe an die neue Situation gewöhnen können, lassen die Menschen die Tiere nach dem ersten Erfolg in Ruhe und verlassen das Gelände.

Die Auswilderungsstation hat in letzter Zeit weiteren Zugang erhalten. Im Nachbarkäfig werden gerade Klops, Klara, Tilda und Stone aufgepäppelt. Die ersten drei Hörnchen waren in Berlin gefunden worden. Stone stammt aus Borkwalde.

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