„Gaga“

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Anfrage an die Kandidaten
Anfrage an die Kandidaten

So findet Landrat Wolfgang Blasig (SPD) Windräder im Wald. Das Fläming Echo zitiert heute diese Aussage in seinem Bericht über die Podiumsdiskussion mit allen Landratskandidaten am letzten Donnerstag (BB:-) informierte) gleich in der Überschrift: Debatte zur Landratswahl in Borkheide – „Windräder im Wald – das ist gaga“.

Tatsächlich müssten spätestens im Brandfall mindestens 300 Meter breite Schneisen geschlagen werden, um ein Überspringen von Wipfelbrände zu verhindern. Bei ungünstigen Winden bräuchte so ein Brand eine halbe bis eine Stunde bis zu unseren Häusern. Und dann sollten die Feuerwehrleute nicht gerade auf Arbeit in Berlin sein. Von fehlenden Wasserbrunnen ganz zu schweigen.

Mit Ausnahme von Klaus-Jürgen Warnick (Linke) sprachen sich deshalb alle Kandidaten deutlich gegen Windräder im Wald aus. Warnick verwies darauf, dass – solange die Landesgesetze so sind wie sie sind – kein Landrat verhindern könne, dass hier Windräder aufgestellt werden. In einer Zwangssituation hatte Blasig deshalb für den Regionalplan Wind gestimmt:

„Blasig sprach von einer Wahl zwischen Pest und Cholera. Ohne die Planung hätte eine „Verspargelung der Landschaft“ gedroht, weil Windräder nach Paragraf 35 Baugesetzbuch zu den privilegierten Vorhaben zählen.“

Die Wertschätzung, die wir Anwohner gegenwärtig bei den Politiker genießen bzw. nicht genießen, brachte Winfried Ludwig vom Verein Waldkleeblatt zum Abschluss auf den Punkt:

„Es macht mich froh, dass es Seeadlern gelang, das Windeignungsgebiet Wittbrietzen zu verhindern. Es macht mich traurig, dass die Einwendungen der Bürger das nicht geschafft haben.“

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