„Unser Wald soll weiter leben!“

andreas

Ein Bericht vom ersten Neujahrstreffen des Waldkleeblattes

Gestern fanden sich im Gemeindezentrum von Bliesendorf ca. 50 Aktive ein, um gemeinsam Kraft für 2016 zu tanken. Eingeladen hatte der Verein Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V., der die Kräfte der Bürgerinitiativen aus Fichtenwalde, Bliesendorf, Kloster Lehnin, Borkheide und Borkwalde bündelt. Der Einladung gefolgt waren zwei Landtagsabgeordnete und der Ortsvorsteher von Fichtenwalde, Tilo Köhn.

Eveline Kroll von der Bürgerinitiative Bliesendorf machte deutlich, dass 2016 ein entscheidendes Jahr werden wird.  Jetzt entscheidet sich, was aus unserem Wald wird. In diesem Jahr läuft das Volksbegehren gegen Windräder im Wald und für größere Mindestabstände zur Wohnbebauung.

„Das zu gewinnen ist Ziel Nummer 1 für dieses Jahr.“

Mit dem Neujahrstreffen soll der Zusammenhalt untereinander gestärkt werden. Wie ginge das besser als durch gemeinsames Singen? Der brandenburgische Musiker Christoph Wein stimmte daher acht im Laufe der Zeit im Kampf gegen die Windkraftindustrie entstandene Lieder an, drei davon zum Mitsingen. Darunter auch dieses:

Antiwindkraft Lied der Rhöner Säuwäntzt

Es gab leckere Salate und andere Sachen zum Essen. Vor allem aber war das Treffen eine wunderbare Gelegenheit für Gespräche und Verabredungen. Alle Anwesenden waren sich einige:

„Unser Wald soll weiter leben!“

Die Vogelhochzeit

Ein Vogel wollte Hochzeit machen, plötzlich war kein Wald mehr da. Fiderallala…

Und alle Gäste suchen, nach Birken und nach Buchen.

Auch Fichten, Eichen, Linden – die sind nicht mehr zu finden!

Der Stiglitz war der Bräutigam, war fassungslos und rot vor Scham.

Die Amsel war die Brahaute, zu heulen sich nicht traute.

Die Spatzen und die Tahauben, die wolltens gar nicht glahauben.

Was soll denn hier passihieren, wer will hier abkassihieren?

Da meldet sich die Fledermaus, das sieht mir sehr nach Windpark aus.

Ich sah das schon im Sühüden, da planten das die Grühünen.

Das Huhn, das schreit Herjemine, dann sind wir alle Frikasse.

Zur Not, skandiert der Rotmilan, greif ich das Ding von oben an.

Verliert hier bitte nicht den Kopf, das rät der kleine Wiedehopf.

Wir brauchen einen Rechtsanwalt, wir haben nämlich Recht auf Wald.

Der bunte Specht, der bunte Specht, ist Spezialist im Baugrundrecht.

Das Männchen von der Meiheise, das sammelt die Beweiheise.

Das Käuzchen und die Uhulen, die sichern die Spuhuren.

Die Meiheise sagt leiheise, macht doch ’ne Hochzeitsreiheise.

Und aus der Hochzeit wurde nicht, sie sitzen alle im Gericht.

Text: Karsten Perenz

Stets aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Webseite von „Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.“

Retten Sie unseren Wald! Ehe es zu spät ist!

Machen Sie mit beim Volksbegehren gegen Windräder im Wald und gegen Windräder zu dicht an Wohnbebauungen. 80.000 Unterschriften werden gebraucht. Ihre Unterschrift wird gebraucht.
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