Stellungnahme zur Gestaltungssatzung Bereich Bebauungsplan Nr. 3 „Borkwalde-Ortszentrum“

BI Holzfassaden

Mitglieder der BI Holzfassaden haben die folgende Stellungnahme zur Gestaltungssatzung (BB:-) berichtete) in Sachen Holzfassade abgegeben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

neben der Ruhe und dem Erholungsfaktor Wald tragen die im Zuge der Holzhaussiedlung entstandenen Ein- und Mehrfamilienhäuser dazu bei, dass Borkwalde eine attraktive und beliebte Gemeinde ist.

Nach einer schnellen Entwicklung in den 90er Jahren kam es in der Holzhaussiedlung jedoch zum Stillstand. Über viele Jahre war es für Interessenten schwer möglich, Baugrundstücke in diesem Ortsteil zu erwerben. Da auch im Altteil von Borkwalde nur wenige Grundstücke im Innenbereich zum Verkauf standen, war für längere Zeit die Entwicklung des Ortes gebremst.

Mit der Veräußerung bzw. Veräußerungsabsicht von Grundstückspaketen im Ortszentrum an Inverstoren und dem drohenden Wegfall der privatrechtlich gesicherten Bebauungsbeschränkung stellte bzw. stellt sich eine geänderte Situation dar. Einerseits kann auf eine weitere Entwicklung gehofft werden, andererseits drohte die Besonderheit Holzhaussiedlung Schaden zu nehmen.

Wir begrüßen es daher sehr, dass die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung vom 22.04.2015 eine Gestaltungssatzung entworfen hat, die das Ortsbild und die Funktion der Holzhaussiedlung bewahren, pflegen und weiterentwickeln soll. Der räumliche Geltungsbereich der Anlage 1a ist wesentlich, um das Erscheinungsbild und die typische Bauweise im Ortszentrum zu sichern.

Allerdings regen wir an, über die Erweiterung des räumlichen Geltungsbereiches nachzudenken. Da die westlichen Flächen im B-Plangebiet noch nicht erschlossen und entwickelt sind, ist für Niemanden in Borkwalde klar, wer diese Flächen erwerben wird und was auf diesen Flächen entsteht. Der Bebauungsplan lässt hier viel Spielraum. Mit der Aufnahme dieser Gebiete in die Gestaltungssatzung hätte die Gemeinde Borkwalde eine effektive Kontrolle über die Entwicklung im Ortszentrum. Jeder Investor wäre gezwungen seine Pläne, wenn diese abweichend vom typischen Erscheinungsbild im Ortszentrum sind, der Gemeinde vorzustellen. Gleichzeitig hätte die Gemeindevertretung in diesen Fällen auch zukünftig die Möglichkeit, Gebiete aus der Satzung auszuklammern oder Ausnahmen im Einzelfall zuzulassen. Da es sich um große zusammenhängende Flurstücke handelt, ist es aus unserer Sicht wünschenswert, die übrigen Gebiete des Bebauungsplans Nr.3 als zusätzliche Anlagen der Gestaltungssatzung anzuhängen.

Mit freundlichen Grüßen

webfischerei
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